
Offene Landschaft: Wittgensteiner Schweiz

Windgeschütz die
Aussicht genießen.

Durchfahrt am Hof Teiche

Blick ins Edertal:
nahe Schwarzenau auf der Abfahrt von Hüttental.

Kurz vor dem Didoll: Neue Aussicht auf den
Homberg und Schwarzenau.

Berggasthof
Zum Didoll - im Sommer mit Gartenwirtschaft.

Teleaufnahme vom Aussichtsturm Sackpfeife. Neue Plexiglasscheiben rundherum bereiten Fotografen keine Freude.
Bei klarem Wetter geht der Blick bis zum Feldberg im Taunus (hier ganz rechts im Hintergrunddunst erkennbar).

Weithin sichtbar: Der 210m hohe Mast
der Sendeanlage des hess. Rundfunkes auf der Sackpfeife

Ortseingang Richstein Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Ederauen - Radweg.
Strecke 54 km - Fahrzeit ca 4 - 4,5 Std - 1114 Höhenmeter
Streckenkarte
Streckencharakteristik und Tourkurzbeschreibung:
Heute ist eine richtige Mittelgebirgstour angesagt. Die mehr als 1000 Höhenmeter werden zum größten Teil auf unbefestigten Wegen zurückgelegt. Straßen dienen heuer fast nur zum Abwärtsfahren und die Tour findet ihren Ausklang auf dem Ederauen Radweg, bzw der kurzen Wurzelpassage zwischen Raumland und Bad Berleburg. Fahren Sie rechtzeitig morgens los und denken Sie auch an die notwendigen Verschnaufpausen. Auch mit Rast und Pause werden Sie Abends spüren, daß Sie mit dem Rad unterwegs waren.
Lassen Sie es ruhig angehen, fahren idealerweise bei stabilem Hochdruckwetter, geniessen die Aussicht und Sie werden mit Sicherheit noch lange an diese schöne Radtour denken.
Beschreibung:
Vom Bahnhof Bad Berleburg geht es Richtung Kreisel am Rewe Markt. Hier fahren Sie rechts Richtung Hallenberg/Wunderthausen. Nach ca 300m fahren Sie hinter der Berufsschule rechts ab. Leicht bergan bis zum
Restaurant "Britannia Inn", hier fahren Sie geradeaus steil bergan, vorbei am Hof Espe bis zum Waldrand. Hier geht es dann links ab zunächst fahren Sie am Waldrand entlang, bis der flach verlaufende Weg in den Wald führt. Nach ca 200m verlassen Sie diesen Hauptweg, Sie biegen rechts ab. Dieser Forstweg führt zunächst steil bergan. nach einer Weile wird der Anstieg flacher. Im kleinen Gang folgen Sie den Windungen dieses einsamen aber gut fahrbaren
Forstweges.. Wichtig ist, dass Sie immer auf diesem Hauptweg bleiben und kleinere Abzweige einfach ignorieren. Dieser Weg führt zunächst durch Fichtenholz, weiter oben überwiegen Buchen. Hier oben mündet dieser Wirtschaftsweg in einen Hauptforstweg. Links sehen Sie Lärchenholz, rechts und geradeaus überwiegen wieder die Fichten. Sie fahren hier links, nach 50 Metern sehen Sie rechts eine größere Lichtung mit Viehweiden. Der Weg verläuft relativ gerade, dann ein kurzer Anstieg, an der Weggabelung radeln Sie links weiter.
Nach kurzer Zeit sehen Sie die Kreisstraße 44. Fahren Sie links ab und auf der K 44 ca 100m abwärts, um an der folgenden Linkskurve in den geradeaus abbiegenden Wirtschaftsweg zu wechseln. Auf der linken Seite sehen Sie zwei Höfe und Anbauflächen einer Baumschule.
2 km weiter überqueren Sie die Kreisstraße 40 und folgen dem Wirtschaftsweg. 400 Meter weiter befindet sich der Parkplatz "Wittgensteiner Schweiz". Der Schotterweg mündet in einen asphaltierten Weg. Fahren Sie rechts leicht bergab und geniessen
Sie die
schöne Aussicht.. Es geht nach einer Weile etwas steiler abwärts und kurz bevor der Weg wieder ansteigt, fahren Sie rechts - Beschilderung Hof Teiche. Ca 200m weiter erreichen Sie Hof Teiche. Der Weg führt zwischen den Höfen weiter bergab. Ein paar Kehren und Sie befinden sich auf der Kreisstraße 40. Fahren Sie links bergab. Die K 40 führt nun einige Kilometer leicht bergab. Sie kommen zügig voran, sollten aber Ihre Geschwindigkeit dem Untergrund anpassen. Der Straßenbelag ist nicht besonders gut, viele Schlaglöcher, Flickstellen sowie teils unübersichtliche, schmale Wegführung zwingen zu einer eher den Umständen angepassten Fahrweise. Sobald die Straße aus dem Wald herausführt, wird der Untergrund besser und die Straße breiter. In einer Linkskurve sehen Sie auf der linken Fahrbahnseite einen Hof. Von hier aus sind es noch ca 200 m und Sie müssen rechts abbiegen (Kreisstraße 43, Beschilderung nach "Schwarzenau"). Es geht bergauf, nach einer Weile kommt eine Rechtskurve, nun noch eine kurzes Stück bergan und danach radeln Sie die Serpentinen hinunter nach Schwarzenau in das Edertal.
Sie erreichen die L 553 und fahren hier links. Nach 300m geht es gegenüber der Bushaltestelle rechts ab, vorbei an der Sparkasse, über die Ederbrücke und danach links ab auf den beschilderten Ederauen-Radweg.
Sie fahren den Radweg bis zur Ortschaft Beddelhausen. Am ehemaligen Bahnhof vorbei und kurz dahinter biegt der Radweg über die alte Brücke links ab. Sie fahren aber weiter geradeaus, es geht ein Stück bergan, dann kurz bergab, nun folgt eine große Linkskehre und der zunächst asphaltierte Wirtschaftsweg führt hinauf zum Didoll. Folgen Sie den Holzschildern "Didoll". Im kleinen Gang kommen Sie noch einigermaßen zügig voran. Weiter oben wird der Weg etwas holpriger; Sie erreichen die L 903. Im Berggasthof "Zum Didoll" können Sie sich erst einmal stärken und die Trinkvorräte auffüllen.
Dort, wo der Wirtschaftsweg auf die L 903 trifft, fahren Sie direkt links und folgen der Ausschilderung "Sackpfeife". Vorbei am Parkplatz kommt zunächst eine Rechtskurve, es geht ein paar Meter bergab und dort, wo der Asphaltbelag in einen Schotterweg übergeht befindet sich die Landesgrenze NRW-Hessen. Hier im Hessischen folgen Sie der Wanderroute "X 23", also zunächst an der Wegkreuzung geradeaus und dieser Weg führt mit einigen Windungen und etwas Auf und Ab bis zum Lausfeld. Bitte immer auf die "X" Zeichen achten und Sie sind automatisch auf dem richtigen Weg. Am Lausfeld trifft unsere heutige Route auf die K 112. Wir überqueren die kleine Straße. es geht etwas steiler bergan auf der holprigen Piste bevor ein kleiner Downhill Sie bis zum Fuße der Sackpfeife kräftig durchschüttelt
Jetzt geht es fast schnurgerade steil bergan. Wer jetzt noch gute Ausdauer hat, fährt im kleinsten Gange und tiefen Atemzügen die Rampe empor. Vernunftbegabte Bequembiker schieben und sorgen dabei für eine abwechslungsreiche Körperbelastung.
Oben angekommen folgen Sie dem Schilderwald. Links geht es zum
Aussichtsturm. mit der
Hütte des Gebirgsvereins in unmittelbarer Nähe. Wenn Sie aber rechts abbiegen fahren Sie vorbei am Sendemast, über den großen Parkplatz zum Freizeitzentrum Sackpfeife. Im Freizeitzentrum Sackpfeife finden ab und zu auch verschiedene
Veranstaltungen statt. Hier können Sie auch eine größere Pause einlegen, bevor Sie die Rückfahrt nach Bad Berleburg in Angriff nehmen. Für den großen oder kleinen Hunger ist in der Berghütte bestens gesorgt. Die Rückfahrt führt wieder über dieselbe Route "X 23" bis zum Berggasthof Didoll. Von hier fahren Sie aber die
L 903 hinunter nach Richstein. Ihre Bremsen sollten gut justiert sein, es geht hurtig abwärts. Den Ort Richstein durchqueren Sie und es geht immer leicht bergab weiter bis Arfeld. (unterwegs gibt es zwei Möglichkeiten - folgen Sie der Ausschilderung "Dotzlar").
Kurz vor der Ederbrücke stößt unsere Route auf die L 553. Fahren Sie rechts über die Brücke und direkt hinter der Brücke links ab auf den Ederauen-Radweg. Den ausgeschilderten Radweg fahren Sie bis Raumland. Vorsicht bei den Straßenübergängen! Ansonsten radeln Sie komfortabel und sicher auf dem ehemaligen Bahndamm.
Es geht weiter bis zur ersten Ederbrücke kurz vor Raumland. Überqueren Sie die Brücke auf der heutigen Tour nicht. Zur Abwechslung fahren Sie heute geradeaus, zunächst über die als Parkplatz genutzte freie Fläche und in der Verlängerung nehmen Sie den Weg ganz direkt an der Eder (bzw. der Stützmauer der ehemaligen Bahnlinie). Rechts im Berg sehen Sie die Schieferhalden des ehemaligen Schiefersteinbruchs "Hörre". Nach einem Kilometer geht es rechts etwas bergan. Oben an den ersten Häusern fahren Sie links abwärts, durch die Bahnunterführung auf die B 480. Die letzten 3 Kilometer warten auf Sie und im Handumdrehen sind Sie wieder in Bad Berleburg.
Wer keine Lust auf Autoverkehr hat und noch nicht zu müde ist, fährt ab Raumland Sportplatz die "echte" MTB-Tour (siehe Beschreibung Tour "Hüttental-Laibach nur anders herum). Ausgepowert und mit vielen neuen Eindrücken erreichen Sie den Ausgangsort.